PRODUKTION #freeroica

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Das STEGREIF.orchester liebt sie, die Freigeister, Revolutionäre und Querdenker*innen. All jene, die ihre Vorstellungen von der Welt hatten und sich nicht scheuten, diese auch zu leben. 4 Jahre nach #freebeethoven widmet sich das Orchester noch einmal dem ersten unabhängigen Komponisten der Klassikgeschichte und seiner dritten Sinfonie: Ludwig van Beethovens "Eroica" fokussiert sich ganz auf die französische Revolution und ihre Werte. Ursprünglich für Napoleon Bonaparte komponiert, entschied Beethoven jedoch schnell, dass der Tyrann kein Held der Geschichte und kein geeigneter Träger für die Symphonie sei, die selbst einen revolutionären Akt der Musikgeschichte darstellt.

Die Adaption des STEGREIF.orchesters, über 200 Jahre später, feiert am 27.07. ihre Uraufführung. #free∃roica handelt von den Revolutionen, geschichtlich wie musikalisch, und den Helden, die sie hervorgebracht haben. Ohne Notenständer, Dirigent*innen und Stühle strebt das Orchester ihnen entgegen und sucht dabei auch nach den kleinen Revolutionen, mögen diese auch daraus bestehen, ohne Schuhe in den Konzertsaal zu treten oder mit dem Publikum gemeinsam auf eine Reise zurück ins Frankreich des 18. Jahrhunderts zu gehen und es bis heute mitzunehmen, wo Tradition und Innovation aufeinandertreffen. So wird die Eroica mit Performance, Improvisation und Rekomposition neu gelebt. Zerbrochene Takte, überdimensionale Requisiten und gesprengte Orchesteraufstellungen folgen Beethovens Bedürfnis nach Neuem und nach Unerwartetem in Werken, die wir heute längst im Kanon aufgenommen haben.

Das STEGREIF.orchester besteht bei dieser Produktion aus 20 internationalen, genreübergreifenden Musiker*innen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, der Klassik alternative Wege zu eröffnen. Stegreif erkundet neue Klangwelten und erprobt immer wieder neue musikalische Genreverschmelzungen. Mit ihrer vierten Produktion #free∃roica bringen sie kraftvolle und verspielte Töne, Ernst und Ironie zusammen und schaffen so ein 60-minütiges Erlebnis rund um Beethovens 3. Sinfonie.

Foto: Ludwig Nikulski
Foto Header: Moritz Eysot

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